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Stimmen und Stimmungen
vom MessTec & Sensor Masters 2010

Reaktionen

Auf der webSite von Stiegele Datensysteme GmbH gibt es bereits einen Beitrag eines unserer Aussteller.

Besucher Knut C. Naue von der Kurt Kauffmann GmbH fand die Veranstaltung informativ, hilfreich und sehr gut vorbereitet. “Ich habe vor allem viele alte Bekannte aus der messtechnik getroffen – und mich wieder auf den neuesten Stand bringen können”.

Aussteller Michael Merwald mag vor allem die familiäre Atmosphäre des MessTec Masters, weswegen er jedes Jahr gerne wiederkommt. “Die hohe Fachkompetenz der Besucher macht die Ausstellung für uns immer wieder hochinteressant: es gibt nicht diese Tiefs wie auf den ‘Hochglanzmessen’. Dass der Veranstalter gezielt Café-Tische aufstellt und Rückzugsbereiche anbietet, finde ich besonders gut: man hat einfach Zeit.”

Bruno Zorc von mCon unterstützt Unternehmer bei der Beschaffung von Fördermitteln und anderen Finanzierungshilfen – und hatte ebenfalls einen Stand auf dem MessTec Masters. “Ich habe in der Regel keine längeren Gespräche mit den Ausstellern geführt”, grinst er hintergründig, “aber meine Visitenkarten sind fast alle weg. Ich wette, da rufen noch viele an, wenn die Messe vorbei ist”.

Henning Pöschl von CAEMAX ist jedes Jahr wieder hoch erfreut über die gute und entspannte Atmosphäre. “Wenn die Kehle trocken ist, geht man einfach an die Theke und holt sich ein Wasser oder auch mal ein Pils…”. Das MessTec Masters ist für ihn jedes Jahr fast wie eine Ideenschmiede, er sieht seine Kunden wieder und stellt sich auch gerne für die Podiumsdiskussionen zur Verfügung. “Der Austausch ist wichtig, damit wir auf dem richtigen Weg bleiben”, sagt er.

Originalton Susanne Schwarz (Nemko), erstmals mit einem Vortrag beim neuen Technologie-Forum dabei: “Was soll ich sagen, es ist einfach gut hier. Wenn die Kunden zu uns kommen für eine Beratung, zahlen sie 150€ die Stunde. Hier kriegen sie sie umsonst. Das spricht sich langsam herum”.

Podiumsdiskussion

Podiumsdiskussion:
Kostet der Messkanal bald nur noch 50€?

PodiumsdiskussionLeitung: Dr. Peter Ebert, GIT-Verlag. Teilnehmer-Statements:

Zoltan Teleki, HBM: Es mag sein, dass es demnächst Messkanäle für 50€ gibt. Bei uns bekommen die Kunden jedoch hochgenaue und hochsensible Messtechnik, die in der Produktion Effektivitätssteigerungen von sagen wir 200% erlauben. Da spielt der Preis für unsere Messtechnik kaum eine Rolle.

Peter Scholz, Additive: In den letzten Jahren sind Mess-, Regelungs- und Steuerungstechnik so zusammengewachsen, dass wir kaum noch von echter Messtechnik reden. Was bei uns Geld kostet ist die Vernetzung der verschiedenen Bereiche via Internet und durch verschiedene Bus-Systeme. Wir arbeiten für Forschung und Entwicklung, unsere Kunden wissen eigentlich noch gar nicht, was genau sie in welchen Bereichen eigentlich messen werden: das zeigt sich erst während der Entwicklung. Dafür muß man investieren, und das wissen die Kunden.

Henning Pöschl, CAEMAX: Es gibt die “Messtechnik-ALDIs”, die hochwertige Produkte zu günstigen Preisen anbieten können, weil sie enorme Stückzahlen absetzen. Das ist aber nicht unser Marktsegment: wir machen Systeme, die auch in unvorhersehbaren und sehr rauhen Umweltbedingungen sicher funktionieren müssen und über die zur Not auch mal ein Auto fahren kann. Dafür müssen wir mehr verlangen, weil es sich fast immer um Spezialentwicklungen handelt. Wir haben damit keine Akzeptanzprobleme.

Fazit: Bezahlt wird letztendlich Effizienz pro Zeiteinheit.